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Wie Legal Tech Tools die juristische Praxis vereinfachen und was FlexLex damit zu tun hat

Der schöne, weit gefasste Begriff „Legal Tech“ beinhaltet alle Entwicklungen, die sich mit Digitalisierung und Recht beschäftigen. Konkret geht es um die Frage, wie der Einsatz digitaler Tools die Arbeit in Kanzleien oder in Rechtsabteilungen erleichtern und verbessern kann.

Legal Tech Konferenzen fördern den regelmäßigen Austausch zwischen den Rechtsanwenderinnen und -anwendern und Legal Tech Unternehmen. Die diesjährige Future Law am 6.11.2019 legte den Fokus auf Legal Tech Use Cases und ermöglichte interessierten Juristinnen und Juristen über die neuen Anwendungsfälle der digitalen Juristerei zu diskutieren.

„Während des Veränderungsprozesses sind zahlreiche Implikationen zu berücksichtigen: Vom Standesrecht über Datenschutz oder den Schutz von geistigem Eigentum bis hin zum Verbraucherrecht, vielerorts ist Legal Tech rechtlich geregelt. Es gilt außerdem, besondere gesetzliche Vorschriften bei der Entwicklung, Implementierung und Verwendung von technischen Lösungen in der Rechtsberatung und Rechtsanwendung zu beachten“, so beschreiben die Herausgeber Nikolaus Forgó und Veronika Haberler in ihrer FlexLex Gesetzessammlung Legal Tech die  Herausforderungen.

Legal Tech fordert einerseits natürlich die Rechtsbranche, anderseits aber auch juristische Anbieter wie beispielsweise Verlage, sinnvolle Lösungen bereitzustellen. Insbesondere im Bereich der Recherche-Tools sind Verlage wichtige Kooperationspartner, da sie auf einen umfangreichen Korpus an juristischen Content Zugriff haben.

Das Ziel von Legal Tech ist es, digitale Entwicklungen konkret auf juristische Anwendungsfelder zuzuschneiden. Repetitive, langwierige Arbeitsschritte werden von Softwarelösungen wie beispielsweise FlexLex übernommen, sodass sich die Arbeit des Juristen und der Juristin auf die diffizile rechtliche Beurteilung konzentrieren kann.

FlexLex stellt hier eine innovative Kombination zwischen digitaler Serviceleistung und analogem, individuellem Druckwerk dar . Die Nutzerin oder der Nutzer kann jederzeit mit Laptop, Tablet oder Smartphone auf die eigens kreierte Sammlung zugreifen, sie beliebig erweitern und Fassungsvergleiche erstellen. Zudem können bei Bedarf auch erstellte Sammlungen als gedruckte FlexLex Bücher bestellt werden. Wenn sich eines der ausgewählten Gesetze ändert, wird man sogleich per E-Mail darüber informiert – mühsames Nacharbeiten entfällt und die Userinnen und User sind stets up to date!

Über die Herausgeberin und den Herausgeber:

Dr. Veronika Haberler, MLS, MAS ist Co-Gründerin und CEO des Wiener Legal Tech-Unternehmens LeReTo und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Innovation im juristischen Bereich.

Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó ist Universitätsprofessor für Technologie- und Immaterialgüterrecht und steht dem Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien als Institutsvorstand vor.

 

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